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Fashion Week Recap Part 01

berlin, fashion

It’s a Wrap – wir können ein Häkchen hinter die Fashion Week machen und nun voller Inspirationen in den Alltag zurückkehren. Aber halt, vorab möchte ich euch einen Einblick in meine persönliche Fashion Week geben. Was ich erlebt habe? Welche Shows mich ganz besonders verzaubert haben und was mich nach dieser Woche zum Nachdenken anregt, das alles verrate ich euch heute in meinem Fashion Week Recap Part 01.

Einzug ins Hotel Berlin, Berlin

Hotel_Berlin_Berlin

Hotel_Berlin_Berlin_selfieDer Reihe nach. Für mich begann die Fashion Week eigentlich schon am Sonntag mit Kofferpacken und der Frage: Was ziehe ich den kommenden Tage an? Kofferpacken? Ja, ihr lest richtig. Eigentlich bleibt mir das ja als Berlinerin erspart aber dieses Jahr bin ich der Einladung des Hotel Berlin, Berlins gefolgt und durfte hier gemeinsam mit Frieda von Pretty Days zwei Nächte verbringen.

 

B(V)loggerbrunch mit Marcel Ostertag

Am Dienstag wartete dann das erste große Highlight auf uns. Marcel Ostertag himself hat zum Bloggerfrühstück oder besser Vloggerfrühstück im Hotel Berlin, Berlin eingeladen und wir durften schon vor der Show einen Blick auf die ersten Teile der Kollektion werfen, die definitiv Lust auf mehr gemacht haben. Frieda und ich saßen also irgendwo zwischen der Crème de la Crème der YouTube-Welt, Marcel Ostertag und den Make-Up Menschen von NYX. Eine interessante Kombi, die mich zu meinem ersten Learning der Fashion Week geführt hat: YouTuber ticken anders als Fashionblogger. Ich will mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und meine das ganz sicher nicht negativ. Es treffen hier zwei komplett verschiedene Welten aufeinander (nicht nur was die Abonnenten auf Instagram angeht). Es drehte sich neben dem Frühstück viel um Fans, Follower und die vollen Terminkalender. Marcels Kollektion „Rain“ ist hier leider ein wenig in den Hintergrund gerückt. Aber hey, es war spannend und ja, ich muss es noch einmal sagen „interessant“.

Fashion Panel im Mode Zalon

ModeZalon_PanelDiskussionAnschließend ging es weiter zum Mode Zalon, dem Pop-Up Styling Salon der Styling Plattform Zalon von Zalando. Hier waren Bloggerin Patricia Manfield, der legendäre Streetstyle Fotograf Yvan Rodic aka „The Facehunter“ und Stylistin (u.A. Palina) Sonja Kreuzburg schon tief in der Diskussion z.B. zur spannenden These „Der Streetstyle ist tot“ versunken. Yvan Rodic verneinte an dieser Stelle ganz klar – Streetstyle habe sich verändert. 90 Prozent der Streetstyles seien eher Editorial Looks und Fotos wie man sie aus Modemagazinen kenne.

Das ModeZalon_LichtFashion-Volk lauschte gebannt und ich musste an der ein oder andere Stelle nicken. Zum Beispiel als eine der Zalon-Stylistinnen aussprach, was ich ich auch in den kommenden Tagen sehr oft feststellte. Viel zu oft geht es heute und vor allem zur Fashion Week darum aufzufallen. Mehr ist mehr, ist die Devise. Aber hat das noch was mit Stil zu tun? Ich lasse das jetzt einfach mal so im Raum stehen und höre an dieser Stelle auf zu philosophieren.

Für mich war der Besuch im Mode Zalon sehr inspirierend. Auch nach der Diskussion. Die vollen Kleiderstangen luden zum stöbern ein. Und einige der Teile hätte ich am liebsten direkt eingepackt, wie den Trenchcoat von By Marlen Birger. Vor Ort konnte man sich auch von den Zalon Stylisten beraten lassen. Und ratet wem ich über den Weg gelaufen bin. Julia. Vielleicht erinnert ihr euch noch? Julia war meine persönliche Zalon Stylistin, die mir vor ein paar Wochen diesen Look HIER zusammengestellt hat.

Isabell De Hillerin X Der Berliner Mode Salon

IsabellDeHillerinVom Mode Zalon ging es für mich direkt weiter in den Berliner Mode Salon. Vom 19.-21. Januar haben hier 40 verschiedene Designer gezeigt, dass sich Mode aus Deutschland auf gar keinen Fall verstecken muss. Ich habe mir die Show von Isabell de Hillerin angeschaut. Geradlinige Schnitte, Hosenanzüge mit Girl Boss Attitude und femme Fatale Roben mit großzügigem Rückenausschnitt sind hier über den Catwalk im Kronprinzenpalais geschritten.

Anschließend habe ich dem Backstage Bereich einen Besuch abgestattet und den Akteuren von Wella Professionals über die Schultern geschaut. Das Team rund um Hairstylist Sascha Schütte zauberte den Mädels der Dawid Tomaszewski Show gerade eine Walle Walle Mähnen mit 70ies Touch, die sich zum Teil in den  Rollkragenpullovern der FW Kollektion von Tomaszweski versteckten.

Dawid_Tomaszewski_Hair

Marcel Ostertag „Rain“

Die Show von Dawid Tomaszewski konnte ich mir leider nicht mehr anschauen, da Marcel Ostertag und seine Kollektion unter dem Namen „Rain“ in der Heeresbäckerei auf dem Terminplan standen. Ich war sehr gespannt auf die Herbst/Winter Kollektion, die sich auf das Element Wasser konzentriert und sich nach „Lava“ und „Dessert“ in Ostertags Reihe der vier Elemente einordnet. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Atmosphäre in der Heerebäckerei war fast schon dramatisch. Alle paar Minuten erinnerte eine tiefe Männerstimme daran, dass die Show in 30, 20, 10 Minuten beginnt. Regentropfen-Sounds läuteten letztlich der Startschuss für die Show ein. 15 Mädchen schritten vorwiegend in Hellblau, Rosé, Creme und Bordeaux über den Laufsteg. Zentrale Elemente der von der Natur inspirierten Kollektion: Auffällige Schnallen in Roségold, gummiartige Materialien, die an Regenmäntel erinnern, transparente Einsätze und klar Regentropfen Prints.

Ich bin ganz verliebt in die Kollektion. Vor allem diese beiden Looks haben es mir angetan und können gerne direkt in meinem Kleiderschrank einziehen. Und es warten noch mehr Stücke darauf in die Lieblingsteilliga aufzusteigen, denn Marcel Ostertag zeigte in der Heeresbäckerei erst den 1. Teil seiner Kollektion. Der 2. wird am 11. Februar zur Fashion Week in New York präsentiert. Es bleibt also weiter spannend.

Nach der Show ging es nach einem kurzen Abstecher zu Kimchi Princess zurück ins Hotel Berlin, Berlin. Nach diesem langen, spannenden und vollgepackten Tag habe ich mich mehr als sehr auf das Kingsize-Bett gefreut.

 

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3 Gedanken zu “Fashion Week Recap Part 01

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